Auf ihrer heutigen Landesmitgliederversammlung in Düsseldorf beschlossen die Delegierten der 19 Mitgliedsgruppen in NRW einen Antrag zur Landtagswahl 2010.
Darin sprachen sie sich zum Beispiel grundsätzlich für den Bologna-Prozess aus. „Die Bachelor- und Masterabschlüsse sind ein Schritt in die richtige Richtung, wobei wir auch Nachbesserungsbedarf sehen. Es darf zum Beispiel nicht sein, dass den Studierenden von Außen aufgezwungen wird, welche Veranstaltungen sie wann zu besuchen haben. Die Universität ist keine Schule mehr, wir sollten den Studierenden genügend Freiraum einräumen, damit sie ihr Studium selbst verantwortlich bestreiten können.“ sagte der Landesvorsitzende Bodo Schadrack.
Des weiteren lehnten sie eine Garantie auf einen Masterstudienplatz ab. „Dies würde jedem Leistungsgedanken widersprechen und die Qualität des Masterabschlusses mindern.“
Den aktuellen „Bildungsstreik“ und die Besetzungen der Hochschulen lehnten die Liberalen Hochschulgruppen NRW ab. Bodo Schadrack dazu „Manche Forderungen sind richtig. So haben wir uns heute auch gegen Anwesenheitspflichten ausgesprochen. Doch ist die Form des Protestes absolut falsch. Anstatt sich in den Hörsälen zu verbarrikadieren sollte man sich in den demokratischen Gremien der Hochschulen und der Parteien einbringen und so versuchen etwas zu verändern!“
Den genauen Wortlaut des Antrags finden Sie im hier!
Die Einladung zur Landemitgliederversammlung II/2009 in Düsseldorf findet Ihr hier!
Ich hoffe Euch zahlreich am Sonntag begrüßen zu dürfen.
Auf der heutigen Pressekonferenz legte Minister Pinkwart die aktuellen Zahler der Neueinschreibungen an den Hochschulen in NRW vor. So werden dieses Wintersemester 78.000 mehr jungen Leute ein Studium in NRW beginnen, als im Wintersemester 2008/09. Dies ist eine Steigerung um 6,7 %.
Dazu der Landesvorsitzende Bodo Schadrack: „Es freut mich, dass so viele Abiturienten den Weg in ein Studium einschlagen möchten. Hier zeigt sich dass man von einer Studienangst in Nordrhein-Westfalen nicht sprechen kann. Die Anzahl der jungen Menschen, die dieses Jahr Abitur gemacht haben, erhöhte sich nur um ein Prozent, man kann also sehen, dass nun auch Alt-Abiturienten ein Studium in NRW beginnen möchten.“
Auch die Anzahl der Absolventen steigt weiter. „Durch die Gründung der drei neuen Fachhochschulen für die MINT-Fächer und die bevorstehende Gründung der Fachhochschule für Gesundheitsberufe investiert NRW weiter in die Nachwuchskräfte unseres Landes.“ so Bodo Schadrack.
Zu diesem Wintersemester startet in NRW das deutschlandweit einzigartige Stipendiensystem. Dabei werden die begabtesten Studierenden, einkommensunabhängig, mit 300 Euro gefördert. Finanziert wird dieses System zur Hälfte aus Landesmitteln und zur anderen Hälfte von privaten Trägern. „Die Landesregierung unterstützt mit dem Stipendiensystem die klugen Köpfe von morgen und sichert damit die Innovationsfähigkeit unseres Landes.“
Auf der heutigen Pressekonferenz legte Minister Pinkwart den Grundstein für ein neues Stipendiensystem in NRW. Zunächst sollen so 1.200 Studierende in den Genuss von 300 Euro monatlich kommen, finanziert zur Hälfte aus Mitteln des Landes und zur anderen Hälfte von Privatpersonen und Unternehmen.
„Dies ist ein guter Tag für die Studierenden in NRW. Die Liberalen Hochschulgruppen fordern schon seit langem ein intelligentes Stipendiensystem, das unabhängig vom Einkommen die klugen Köpfe des Landes fördert. Wir begrüßen sehr, dass Minister Pinkwart trotz der schwierigen Haushaltslage dieses Projekt nun durchsetzt, damit kein guter Abiturient vom Studium abgehalten wird.“ so Bodo Schadrack, Landesvorsitzender der Liberalen Hochschulgruppen NRW.
Die Liberalen Hochschulgruppen fordern bereits seit über zehn Jahren den Aufbau eines funktionierenden Stipendiensystems. „Wir freuen uns, dass NRW auf die Überholspur geht, während die andern Bundesländer noch nicht mal in den Startlöchern stehen.“
Vom 15. bis 19. Juni soll ein bundesweiter Bildungsstreik stattfinden. Die Organisatoren wollen auf
vermeintliche Missstände des Bildungssystems hinweisen.
Doch wer steckt eigentlich dahinter? Der ‚Bildungsstreik 2009’ wurde hauptsächlich von linksextremen Gruppierungen und pseudo-demokratischen Organisationen initiiert. Die Organisatoren erheben den Anspruch die Interessen der gesamten Schüler- und Studierendenschaften in Deutschland und Nordrhein-Westfalen zu repräsentieren. Der Landesvorsitzende Liberaler Hochschulgruppen NRW, Bodo Schadrack, verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass „in Düsseldorf beispielsweise nur 1 % der Studierenden bei der Vollversammlung zum Bildungsstreik anwesend waren.“
Es finden sich auf der Unterstützerliste des Bildungsstreiks Gruppierungen wie Attac, die Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend, die Sozialistische Alternative, Rote Antifa und das Revolutionär Sozialistische Forum. „Die Schüler und Studenten, die ernsthaft und konstruktiv an der Verbesserung des Bildungssystems interessiert sind, sollten sich nicht vor den Karren dieser linken und linksextremen Gruppen spannen lassen“, warnt Pascal Becker, Landesvorsitzender des RCDS NRW.
Das bundesweite Streikgremium buhlt mit inhaltslosen und populistischen Forderungen um die Gunst der Schüler und Studenten und bedient sich dabei der Ängste der Lernenden. Eine der Hauptforderungen ist die „Abschaffung von Bachelor- und Master- Studiengängen in der derzeitigen Form“. Das System ist sicherlich noch nicht ausgereift und sorgt gegenwärtig für ständigen Diskussionsstoff. Allerdings würden mit einer Abschaffung zukunftsweisende Ansätze zerstört. Vielmehr sollte der Entwicklungsprozess stärker vorangebracht und konstruktiv begleitet werden. Auch sprechen sie die Organisatoren für eine Abschaffung der Studienbeiträge aus. „Wir halten die vernünftige, zweckgebundene und studierendenorientierte Verwendung von Studienbeiträgen für einen angemessenen Weg zur Verbesserung von Studium und Lehre,“ so Bodo Schadrack.
Weiterhin ist es inakzeptabel, dass manche ASten wie z.B. der AStA Düsseldorf mit 5000 Euro oder der AStA Wuppertal mit 2000 Euro Gelder für den ‚Bildungsstreik 2009’ bereitstellen. Dieses Geld ist das Geld aller Studierenden und sollte lieber für mehr Service vor Ort ausgegeben werden! „Die ASten in Bonn und Duisburg-Essen machen es vor: Bildungsstreik 2009 – Wir sind nicht dabei!“, freut sich Pascal Becker.

Seit dem 4. Mai rollt der Bus der Julis NRW unter dem Motto Viva La Libertad durch NRW und fährt zusammen mit den Liberalen Hochschulgruppen NRW die Universitätsstandorte an, um dort die sehr begehrten Gelben Tüten zu verteilen. Diese Info-Tüten sind gefüllt mit Informationen zur Europa- und Kommunawahl, sowie ein paar Gummibärchen.

Die nächsten Standort sind Paderborn und Bielefeld (26. Mai), Münster (27. Mai) und Düsseldorf (28. Mai).